Pflanze des Monats Januar 2019: Christrose

Die Christrose (Helleborus niger), auch Nieswurz oder Schneeblume genannt, gehört zu den Stauden. Der Begriff Staude bezeichnet allgemein eine ausdauernde, krautige Pflanze. Die Christrose ist der Familie der Hahnenfußgewächse zuzuordnen. Allgemeine Beliebtheit genießt die Christrose, weil sie zur Winterzeit blüht, wo nur wenig Farbe im Garten zu finden ist.

Aussehen, Wuchs und Blüte
Die Christrose kann eine Wuchshöhe von 30 cm erreichen. Die Blätter sind gefächert und tiefgrün (immergrün/wintergrün). Die Hauptblütezeit reicht von Dezember bis März. Helleborus niger in ihrer Urform blüht weiß und ist schalenförmig. Durch Kreuzungen sind auch Farbgebungen wie rot oder rosa entstanden (siehe Bilder). Am richtigen Standort erreicht die Christrose ein Alter von über 20 Jahren!

Helleborus x orientalis `Montsegur´
Helleborus x orientalis `Montsegur´

Standort und Boden
Der Standort sollte geschützt und optimalerweise im Halbschatten liegen, zum Beispiel unter Bäumen. Der Boden sollte nährstoffreich und humos sein. Die Christrose kann in sauren Böden nicht gedeihen, da sie Kalk benötigt.

Pflege
Die Christrose bedarf keiner besonderen Pflege, da sie sehr robust ist. Nur krankhafte oder abgestorbene Blätter sollten abgeschnitten werden. In der Regel musst du sie im angewachsenen Zustand nicht gießen, höchstens bei extremer Dürre, aber auch das verkraftet die Christrose gut. Du kannst den Wurzelbereich der Pflanze mit etwas Laub, Kompost oder gehäckselten Ästen abdecken. So sparst du dir den Dünger und die Regenwürmer freuen sich und halten als Dankeschön den Boden um die Pflanze herum schön locker.

Verwendung
Die Christrose kann problemlos in einem Topf gehalten werden. Dann kann man sich ihrer schönen Blütenpracht auch auf der Terrasse oder auf der Fensterbank erfreuen.

Sonstiges
Wusstest du, dass die Christrose stark giftig ist? Achte bei der Pflege daher darauf, dass du nicht mit dem Pflanzensaft in Verbindung kommst.

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